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Die Gründung der Musikkapelle Zwölfmalgreien im Jahre 1920 war das Werk des Bozner Kaufmannes Emil Duca, der aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr von Zwölfmalgreien die ersten Musikanten anwarb und zum größten Teil selbst ausbildete. Dank der Bereitwilligkeit großer Teile der Zwölfmalgreiner Bevölkerung und trotz mancherlei Schwierigkeiten wirtschaftlicher und politischer Art, gelang es der jungen Kapelle die erforderlichen Instrumente zu beschaffen und sich mit einer erneuerten Eisacktaler Tracht auszustatten.
Als erster Kapellmeister konnte Cyrill Deutsch gewonnen werden, unter dessen Stabführung bereits im Jahr 1921 das erste Konzert gelang. Schon zwei Jahre später berichtet die Chronik von 32 öffentlichen Auftritten.
Auf Cyrill Deutsch folgten als Kapellmeister: Sepp Taler, (1933 - 1936), Richard Schnabl (1936 - 1944), Hermann Schoepke (1945 -1946), Linus Deflorian (1946 - 1961), Josef Kleindienst (1961 - 1964), Gottfried Veit (1964 -1988), Markus Silbernagl (1989 - 2004), Josef Egger ( 2004 - 2006), und Cäcilia Perkmann (seit 2006).
Auf den Gründer Emil Duca (1920 - 1964) folgten als Obmänner der Musikkapelle Zwölfmalgreien Hermann Gruber Wenzer (1964 -1973), Gregor Spornberger (1973 - 1979), Hans Baumgartner (1979 - 1992), Heinz Bragagna (1992 - 2005) und Martin Spornberger (seit 2006).
Nach Überwindung der schweren Zwischenkriegsjahre in denen die Kapelle mit mancherlei Schwierigkeiten zu kämpfen hatte und nur durch den Beitritt zur katholischen Aktion von der Auflösung verschont blieb, wurde im Jahre 1946 die Vereinstätigkeit mit neuem Schwung wieder aufgenommen und die Kapelle verlegte den Schwerpunkt ihrer Konzerttätigkeit immer mehr in das Zentrum Bozens. Der Erfolg der dadurch bedingten überaus regen musikalischen Tätigkeit blieb nicht aus, mehrmals wurde erfolgreich mitgemacht und bald genoss die Kapelle auch über die Grenzen unseres Landes hinaus einen guten Ruf, dem sie die Möglichkeit zu interessanten Konzertreisen verdankte.
Im Frühjahr 1967 erschloss sich der Kapelle mit der Eröffnung des Waltherhauses ein neues Wirkungsfeld: das Saalkonzert. Jährlich zum Abschluss der Saison veranstaltet die Musikkapelle Zwölfmalgreien nun dort ein Konzert, welches neben ihren zahlreichen anderen Veranstaltungen zu einer festen Blasmusikeinrichtung geworden ist.
Im Jahr 1978 erschien die erste Schallplatte der Musikkapelle Zwölfmalgreien, fast gleichzeitig mit einer weiteren Einspielung von Volksliedern und Tänzen, die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Chören zustande kam.
Im Jahre 1984 bespielte die Kapelle, zusammen mit 4 weiteren Musikkapellen unseres Landes, eine Schallplatte zum Tiroler Gedenkjahr und diese Tonaufzeichnung bildete die Grundlage für einen Fernsehfilm, der im darauffolgenden Jahr vom Sender Bozen der RAI ausgestrahlt wurde. Weitere Tonträger wurden im Jahre 1986, 1995 (zum 75jährigen Bestehen) und 1997 (Gedenkjahr des Herz-Jesu-Gelöbnisses) bespielt.
Aus Anlass des 75jährigen Bestehens der Kapelle wurden auch 4 Auftragskompositionen von namhaften Komponisten aus ganz Europa uraufgeführt und die Chronik der Musikkapelle in einer Festschrift einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In dieser Zeit produzierte die RAI - Sender Bozen eine Serie von Reportagen über 4 Südtiroler Musikkapellen, darunter auch die von Zwölfmalgreien, die im Fernsehen ausgestrahlt wurde.
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Gründungsobmann Emil Duca
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